Der Moschus

Moschus

Der Moschus ist von Alaska bis Grönland in den arktischen Gebieten Nordamerikas verbreitet. In der norwegischen Fauna ist er erst seit kurzem anzutreffen. In den Bergen bei Dovre wurden im September 1932 erstmalig 10 auf Grönland gefangene Jungtiere bei Hjerkinn ausgesetzt. Diese Population stabilisierte sich mit ca. 60 - 70 Tieren. Mehrmals wurden Kälber beobachtet.

Der Moschus ähnelt mit seinem kompakten und rundlichen Körper einer Gestalt aus fernen Vorzeiten.  Er ist eine dem Leben in der kargen Arktis sehr gut angepaßte Tierart. Sowohl Körperbau, Physiologie als auch Verhalten sind auf Energieeinsparung ausgerichtet. In der Tundra lebt der Moschus im wesentlichen isoliert von anderen Wiederkäuern, und wird anscheinend wenig von Parasiten geplagt.

Die Paarungszeit liegt in der zweiten Augusthälfte bis Ende September. Gelegentlich werden junge Moschuskühe auch erst im Oktober befruchtet. Die Kühe sind etwa 250 Tage trächtig und kalben normalerweise in der Zeit von Ende April bis Anfang Juni.

 

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