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Der Polarfuchs ist eine der ältesten Säugetierarten in der norwegischen Fauna. Er tritt in den Hochgebirgen jedoch nur in geringer Anzahl auf, so daß der Bestand als sehr empfindlich bis gefährdet anzusehen ist. |
Der Polarfuchs ist von seiner Natur her sehr gut für das Überleben auch in den extremen winterlichen Verhältnissen des Hochgebirges gerüstet. Der Pelz besteht zu 70 % aus Unterpelz - im Vergleich zu 20 % beim Rotfuchs. Dadurch kann der Polarfuchs sogar Temperaturen unter -35°C aushalten, ohne die Verbrennung zum Aufrechterhalten der Körpertemperatur wesentlich zu steigern.
Er frißt alles Freßbare, dessen er in der Gegend, in der er lebt, habhaft werden kann. Norwegische Polarfüchse wiegen normalerweise zwischen 2,5 kg und 5 kg; Polarfüchse auf Spitzbergen wiegen zwischen 3 kg und 3,5 kg.
Die Läufigkeit erreicht mit der Paarung im Februar bis April ihren Höhepunkt. Im Alter von drei Wochen beginnen die neugeborenen Welpen mit kleinen Touren rund um ihren Bau, ohne sich jedoch allzuweit davon zu entfernen. Im Alter von vier bis fünf Wochen bringen die Eltern die Welpen oft zu einem anderen Fuchsbau. Zum Monatswechsel August - September verlassen die Jungtiere den Bau endgültig.
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